EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen„Souveränität heißt nicht Protektionismus“

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„Man braucht immer Partner. Aber wir dürfen keine gefährlichen Abhängigkeiten haben.“, sagt Kommissions-Vizepräsidentin Henna Virkkunen.
„Man braucht immer Partner. Aber wir dürfen keine gefährlichen Abhängigkeiten haben.“, sagt Kommissions-Vizepräsidentin Henna Virkkunen. Mikko Mäntyniemi

EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen kämpft für Europas digitale Souveränität. Warum das so schwierig ist, wie sie auf die Sperrung eines neuen KI-Modells durch die USA blickt – und weshalb sie selbst kaum KI nutzt.

Interview von Bastian Mühling und Vivien Timmler, Berlin

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Henna Virkkunen kommt aus dem Kanzleramt gehetzt. In Berlin hat es an diesem Mittag 30 Grad im Schatten, und so verschwindet die EU-Digitalkommissarin so schnell es geht im klimatisierten Van. Früher am Tag hat sie bereits Digitalminister Karsten Wildberger getroffen, gleich soll sie eine Rede halten beim Tag der Industrie. Gerade mal fünf Stunden ist Virkkunen, 54, in Berlin, doch die sind durchgetaktet. Alle wollen hören, wie sich die EU-Kommission denn nun positioniert zu den großen Digitalthemen der Zeit.

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